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Alle Berichte, Bilder und Ergebnisse aus dem Jahr 2011 und früher findet ihr unter Erlebtes. Weiter unten sind nur noch die Highlights aufgeführt.

 

Wettkampf-Planung / Vorbereitung 2018

Das Jahr 2018 war immer noch durch die Folgen meines Unfalls 2016 und div. Herzproblemen

geprägt.  

                     
Hier Planung und Ergebnisse:
                           
       April             Eintracht-Trainingslager Cecina
       Juli               Sommerurlaub                             
       04. Nov.        Hugenotten-Duathlon (4,5; 20; 4)
                          (1:40:58 Std. 2. AK70)

 

 

Rückblick 2018

Ende 2017 musste ich mir noch Herzrhythmus_Störungen behandeln lassen. Aber ab Ende Januar baute ich wieder etwas Kondition auf und war mit Marko im Vogelsberg skaten.

Außerdem fing ich an Rad zu fahren, erst mit Rolle und dann auch im Gelände und auf der Straße.
Mit Marko im Vogelsberg

Bis zum Eintracht-Trainingslager im April hatte ich dann insgesamt ca. 1000 Rad-km gefahren und fühlte mich wohlgerüstet. Margit und Gerhard, Markus und Leena und ich waren zusammen auf dem Campingplatz Bocca di Cecina ca. 3 km vom Hauptstandort entfernt. Wir waren direkt am Hafen und am Meer, konnten aber an allen Eintrachtveranstaltungen teilnehmen.

 
   

Zurück aus Cecina habe ich mich richtig stark gefühltn, glaubte die Herzprobleme im Griff zu haben, hatte mich aber getäuscht. Ende April fiel ich am Berg bewusstlos vom Rad. Nun meinten die Ärzte, ich brauchte einen Pacemaker für die Pumpe.

Nach einer Pause fing ich dann wieder an mit 5 km leicht zu laufen und 20 Miuten auf der Rolle zu fahren. Man muss halt immer einmal mehr aufstehen als man hinfällt, damit es weitergeht

... Und dann gings in Urlaub!!

Leena und ich waren fast 6 Wochen in Finnland und Schweden bei Temperaturen, wie man sie sonst nur im Süden kennt. Wassertemperaturen der Seen bis 27°.

 

Jeden Tag geschwommen und abwechselnd gelaufen und geradelt, während Leena Beeren gepflückt hat für unser Müsli.
Öfter waren wir fast alleine auf den Campingplätzen.

   
 

Aber auch der schönste Urlaub geht einmal zu Ende, auch wenn ich versucht war, gleich wieder los zu fahren...

Zum Saisonabschluss wollte ich wenigstens noch an einem Wettkampf teilnehmen.

Nachdem letztes Jahr der Hugenottenduathlon verregnet war, war jetzt die Wetterprognose besser. Gleiches galt für meine Kondition. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass ich dieses Jahr fast 15 Minuten schneller war als letztes Jahr und den 2. Platz in der Ak 70 behaupten konnte.

Ausgesprochen fröhlich war dann auch das Abschlussfotto mit Sabine und Birgit (Irgendjemand bezeichnete das Foto mit "Grinsebacken").

   

 

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Wettkampf-Planung / Vorbereitung 2017

Das Jahr 2017 war durch die Folgen meines Unfalls 2016 geprägt.                       
Hier Planung und Ergebnisse:
      
                         
       12. März       
Halbmarathon Frankfurt
                          (2:03:32 Std., 2. AK75, mit Schwächeanfall)

                                       
       05. Nov.       
Hugenotten-Duathlon (4,5; 20; 4)
                          (1:54:58 Std. 3. AK70, verhalten gelaufen)

 

Rückblick 2017

Das gesamte Jahr 2017 stand noch fast vollständig unter der Folgenbewältigung meines Radunfalls im November 2016. Zunächst war jeglicher Sport verboten, um die Heilung der Gesichtsknochen nicht zu gefährden. Schließlich hatte ich - trotz Allem - riesiges Glück, dass es nicht noch viel schlimmer gekommen ist.

Anfang März begann ich mit leichtem Training und fühlte mich recht fit. Also wollte ich mit gebremstem Tempo - weil nur 45 Trainingskilometer - den Halbmarathon in Frankfurt mitlaufen. Habe mich aber leider verleiten lassen, doch etwas schneller zu laufen als usprünglich geplant. Dafür musste ich mit einer Zwangspause (die Beine knickten weg) bei km 19,5 bezahlen. Bis ins Ziel war nur noch Joggen angesagt. Freundlicherweise begleiteten mich zwei unbekannte Mitläufer. Danke! Mit  2:03:32 war ich zu meiner Überraschung immer noch 2.er in der AK75.




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Im Mai sollte das viele Metall aus meinem Gesicht entfernt werden. Vorher konnte ich da noch gut am Eintracht-Trainingslager in Cecina teilnehmen. 3 Wochen, 1100 km, ca 12000 Höhenmeter, zwar 30% weniger als im Vorjahr, aber meine Kondition kam zurück.

 

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Das Leben in Cecina war eindeutig ein Highlight der Saison.

Leider war (und ist immer noch) meine linke Gesichtshälfte teilweise leicht taub und bessert sich nur sehr langsam. Da eine Besserung des Zustands bei einer Metallentfernung zumindest zweifelhaft war, entschloss ich mich, das Metall nicht aus dem Gesicht entfernen zu lassen. Außerdem sollten noch die fehlenden Zähne durch Implantate ersetzt werden. Im Januar 2018 ist dann hoffentlich wenigstens das Gebiss wieder o.K.

Kurz vor der Implantation ereilte mich beim Lauftraining Ende August erneut ein Kollaps, der mich jetzt ziemlich nachdenklich stimmt.

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Trotzdem machte ich Anfang November den Hugenotten-Duathlon mit. Der Wettkampf war eine einzige Schlammschlacht und es regnete mehr oder weniger ununterbrochen. Statt 500 Teilnehmern waren es nur gut 300. Aber all denen, die sich durchgerungen hatten, hat es rießigen Spaß gemacht. Die meisten sahen aus, als wären sie gerade einem Schlammbad entstiegen.

Allerdings hatte ich Leena versprochen, diesmal wirklich nur mit leichtem Trainingstempo (GA1) teil zu nehmen. Also habe ich meine Zielzeit stark reduziert und diesmal habe ich (auch wenn es mir manchmal schwer fiel) durchgehalten und kam auf 2 Sekunden genau nach Plan gesund ins Ziel. Als Trostpflaster bekam ich noch ein Handtuch für den 3. Ak-Platz.
Ja, leider waren es dieses Jahr nur 2 Wettkämpfe und mein Rückblick ist eher ein Kranken- denn ein Sportbericht, aber ich bin trotzdem für nächstes Jahr zuversichtlich.
http://www.juergen-strott.de/mediac/400_0/media/3a89badc9d3bfe41ffff8015fffffff0.jpgnd so beginnt die Planung für 2018:


Bei der 1. Arque-BalloonSkyChallenge habe ich einen Freistart für den Greifenseelauf 2018 gewonnen :).

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Wettkampf-Planung / Vorbereitung 2016

Das Jahr 2016 soll ähnlich verlaufen wie 2015, man wird ja schließlich nicht jünger :) Hier Planung und Ergebnisse:
      
                         
       13. März        Halbmarathon Frankfurt
                          (1:53:07Std., 5. AK75, irgendwie nicht in Tritt gekommen)
                                           
       22. Mai          Kinzigman, Sprintdistanz (500m Swim, 20km Bike, 5km Run)
                          (1:18:59, 1. und einziger AK75, Gesamtzeit o.K. Laufsplit und
                           Wechsel zu langsam)

       18. Juni          Moret-Triathlon, Münster
                          Halbdistanz (2km S, 86km B, 21km R)
                          abgesagt wegen Schwierigkeiten beim Schwimmen

     
                                               
       18. Sept.       Hugenottenlauf (Halbmarathon)
                          (1:51:32 Std. 1. AK75 mit 30 Min. Vorsprung)
          

        9. Oktober    Essen Marathon
                          (3:44:25 Std. 1. Ak75, Halbmarathon 1:50:40= schneller
                           als beim Hugenottenlauf :) )
                         
                       
       13. November  ARQUE-Lauf von Kelkheim nach Mainz



Rückblick 2016

Das Jahr lief nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Der Saisonbeginn war etwas holprig, im wesentlichen, weil ich nicht rechtzeitig ernsthaft ins Lauftraining eingestiegen bin. Aber das ließ sich verkraften.

Hauptwettkampf sollte der Moret-Triathlon in Münster sein. Die Halbdistanz hat mir immer viel Spaß gemacht. Als Vorbereitung hatte ich mir den Kinzigman als Sprintdistanz ausgesucht. Das lief als Einstiegswettkampf ganz gut. Wasser war etwas kühl, aber wir hatten herrlichen Sonnenschein und angenehme Temperaturen für einen Wettkampf. Eine schöne, empfehlenswerte Veranstaltung. Danach war ich recht zuversichtlich für Moret.

Leider verließen mich beim Abschlusstraining Anfang Juni im Langener Waldsee wieder die Kräfte, mir wurde schwindlig und die DLRG musste mich rausholen. Wieder gab es keinen erkennbaren Grund. Aber das Risiko für Moret und den ebenfalls geplanten Ligawettkampf am Twistesee war mir zu groß, so dass ich beide Wettkämpfe stornierte.

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Jetzt wurde plötzlich der Essen-Marathon mein Hauptwettkampf. Als Test nahm ich wieder den Hugenottenlauf, den ich in meinem geplanten Marathontempo (5:20 Min./km) laufen wollte. Ich war ein Ideechen schneller und konnte zu meiner großen Überraschung in 1:51:32 mit 30 Minuten Vorsprung den AK-Sieg einfahren. Wichtiger als der AK-Sieg war mir allerdings, dass ich das Tempo gut durchhalten konnte.

Auf ging's nach Essen.

http://www.juergen-strott.de/mediac/400_0/media/1b9f1831bc14d5c1ffff8008ffffffef.jpgDer Baldeneysee ist ein tolles Ambiente für den ältesten Marathon Deutschlands, der erstmalig unter dem Titel '54. innogy Marathon' startete. Die RWE-Tochter übernahm gleichzeitig die vorhergehenden 53 Marathons.

Es gab zwei Neuerungen dieses Jahr: Es wurde ein Staffelmarathon sowie eine einmalige Seerunde (ca. 18 km) ausgerichtet. Der normale Marathon geht ja 2 Mal um den See mit einem einmaligen Abstecher von ca. 6 km nach Essen Süd hoch. Der Veranstalter versucht mit dieser Neuerung sowie den am Samstag stattfindenden Walking und Nordic-Walking Wettkämpfen, mehr Teilnehmer zu gewinnen. Seit gleichzeitig der München-Marathon stattfindet, schwindet die Teilnehmerzahl. Zum eigentlichen Marthon hatten nur 675 Starter gemeldet, so aber waren es insgesamt ca. 1400.

Obwohl es am Morgen gerade mal 8°C hatte, war es ideales Laufwetter. Zum Start um 10:00 Uhr versuchte sich die Sonne durch die Wolken zu schieben, und der am Baldeneysee gefürchtete Wind schaffte es nicht über ein leichtes Lüftchen hinaus. Der See war ruhig und es wirkte alles richtig idyllisch.

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Mutig startete ich mit gleichem Tempo wie beim Hugenottenlauf. No risk no fun. Ich schloss mich den 3:45 Zug- und Bremsläufern an. Die wollten allerdings sicher gehen, dass wir wirklich nach 3:45 Std. im Ziel sind und legten etwas zu. Das wäre mir beinahe zum Verhängnis geworden.

Die Halbzeit hatten wir nach 1:50:40 (also schneller als den Halben in Neu Isenburg) erreicht. Da fühlte ich mich noch super. Nach 30 km war ich froh, dass wir nur noch 5:20 Min./km liefen, und nach 36 km wurde es schwierig für mich. Der Zugläufer meinte, wir hätten genug Zeit, ich sollte nur locker durchlaufen und entwich mir Meter um Meter. Das klang zwar gut, denn unser Kurs lag zu dem Zeitpunkt noch bei 3:43 Std., aber meine Beine wurden schwer.

Mit einem Schlussspurt und unter Anfeuerung der Pacemaker kam ich dann gerade noch in 3:44:25 Std. über die Ziellinie, also knapp unter den anvisierten 3:45 Stunden. Mission Completed. Über 1 Minute schneller als letztes Jahr und erneut der AK-Sieg. Ich war's zufrieden.

Den Abschluss bildet dieses Jahr wieder eine relativ gemütliche Mountenbike-Tour beim Arque-Lauf.

So dachte ich wenigstens... Wir fuhren bei strahlend schönem Herbstwetter los, aber schon nach 2 Minuten übersah ich eine Bodenwelle und fiel im wahrsten Sinne des Wortes fürchterlich auf die Nase. Ich hoffe jetzt, dass ich im Frühsommer mit neuen Zähnen wieder fit bin!


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Wettkampf-Planung / Vorbereitung 2015

Dieses Jahr gehe ich etwas ruhiger an, schließlich will ich nicht immer unter Volldampf stehen. Hier Planung und Ergebnisse:
      
                         
        8. März        Halbmarathon Frankfurt
                          (1:48:37, 2. AK 70)
                                           
       31. Mai          VCARD Triathlon Viernheim
                           (1.Ak 70 in 3:05:40 (30:52, 1:33, 54:15) 1 min. schneller als 2013, nur durch
                            Schwimmen, gut 6 Min. schneller)

       13. Juni          Moret-Triathlon, Münster
                          (1.Ak 70 in 5:57:43 (46:37, 3:07, 2:02:17))

       30. August     Twistesee-Triathlon
                           (DNS wg. gesundheitlicher Probleme)
     
                                               
       20. Sept.       Hugenottenlauf (Halbmarathon)
                          (2. Ak 70 in 1:52:22,9, verhalten gelaufen)
          

       11. Oktober    Essen Marathon
                          (1. Ak 70 in 3:46:08, Halbmarathon 1:51:39)

                       
        8. November  ARQUE-Lauf von Kelkheim nach Mainz


Rückblick 2015


http://www.juergen-strott.de/mediac/400_0/media/75fcf1889ed9e5effff806cffffffef.jpgWie angekündigt, war das Sportjahr 2015 im Vergleich zu den Vorjahren eher ruhig gestaltet. Nach dem Frankfurter Halbmarathon, Anfang März, war ich erst Mal drei Wochen im Eintracht-Trainingslager in Cecina. Hier war vorwiegend Radfahren und etwas Schwimmen angesagt. Das Laufen habe ich da ein wenig vernachlässigt :( . Im Mai war dann schon mit der Mastersliga der V-Card Triathlon in Viernheim dran, gefolgt von der als Hauptwettkampf vorgesehenen Halbdistanz in Münster (Moret-Triathlon).

Leider musste ich den Triathlon am Twistesee ausfallen lassen. Dafür konzentrierte ich mich mehr aufs Laufen. Der Hugenottenlauf diente mir dann als Test für den Essen-Marathon, der mit einem AK-Sieg und einem schönen Pokal die Saison krönte. Den ARQUE-Lauf bestritt ich zum Abschluss schließlich ganz entspannt als geführte MTB-Tour von Kelkheim nach Mainz.

Insgesamt habe ich an 5 Wettkämpfen teilgenommen und dabei drei 1.AK-PLätze und zwei 2. Plätze erzielt, ein Ergebnis, mit dem ich zufrieden bin. Als kleines Schmankerl bekam ich für 10 Schwimm-, 400 Rad- und 100 Laufkilometer in Triathlonwettkämpfen für 2014 das Goldene DTU-Abzeichen.



http://www.juergen-strott.de/mediac/400_0/media/6ea0a5136f7ff49bffff805cffffffef.jpgEssen- Marathon

 



bei herrlichem Sonnenschein und fast hawai'ianischem Wind konnte ich zum 3. Mal den Ak-Siegerpokal abholen.

In 3:46:08 Std. erreichte ich das Ziel gut 16 Min. vor dem 2. und hätte mit der Zeit auch noch die Ak 65 gewonnen.

Damit habe ich zum Saisonabschluss 2015 bei fünf Wettkämpfen drei Ak-Siege und zwei 2. Plätze erzielt.

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Wettkampf-Planung / Vorbereitung 2014

Dieses Jahr stand im Zeichen des IRONMAN - Klagenfurt. Alles davor diente der Vorbereitung. In Klagenfurt hatte ich meinen bislang größten Erfolg und konnte mich wiederum als Highlight des Jahres für Hawaii qualifizieren. Auch wenn Hawaii nicht so ausging, wie ich es erhoffte, bin ich doch am Ende mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
      
                         
        9. März         Halbmarathon Frankfurt
                           (2. Ak 70 in 1:45:52m, 1600. insgesamt)
                                           
        4. Mai           Berlin Big 25
                           (3. Ak 70 in 2:08:45, 1197 insgesamt,
                            nach 3 Wochen Trainingslager)

        1. Juni          Ingolstadt-Triathlon, Halbdistanz 2, 77, 20
                          (1. Ak 70= einziger, insges. 5:09:46;
                           Splits: 44:27, 2:22:49, 1:54:40)

        29. Juni        Ironman-Klagenfurt                          
                          (1. Ak 70 in 12:45:02 & Hawaii Slot)
                                       
        31. August    Twistesee-Triathlon
                          (3. in der Mastersliga vor Ort und insgesamt,
                            1. TM70 mit 3:10:31 Std.)                                  
                                               
        21. Sept.      Hugenottenlauf (Halbmarathon)
                          (1. M70 in 1:48:27)
       
       11. Okt.        Ironman Hawaii (Worldchampionship)
                          (18. M70, 1981 insgesamt in 16:54:02)                

        26. Oktober   Frankfurt Marathon
                           (7. AK 70, 4:19:21)
                       
         9. November ARQUE-Lauf von Kelkheim nach Mainz

26. Oktober, Frankfurt Marathon

Die erste Hälfte lief ganz gut(1:55) aber dann musste ich doch feststellen, dass es zu kurz nach Hawaii war und büßte auf der 2. Hälfte dafür.

Den Jahresabschluss bildete dann, wie immer, der Arque-Lauf, den ich aber per MTB mit machte, schließlich ist November mein Ruhemonat.


11. Oktober, Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawai'i - die Zweite
       Das unübertroffene Highlight der Saison

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Irgendwie mögen mich die hawaiianischen Götter nicht so sehr. 2010 ließ die Wassergöttin das Meersalz in meinen Hosenbeinen kristallisieren, so dass ich mich wund lief und 2014 legte die Feuergöttin Pele selbst mir spitze Steinchen vor's Hinterrad. Allerdings bin ich stolz darauf, trotz aller Widrigkeiten gefinisht zu haben.

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Auch dieses Mal war die Ankunft auf Hawaii genau so überwältigend wie 2010. Der Flughafen gleicht eher einem Hüttendorf als einem Flughafen. Alles ist im Freien, bestenfalls überdacht. Selbst in der Dunkelheit erkennt man die reichhaltige Pflanzenwelt und spürt das warme Klima. Auch wenn wir mit 4 Stunden Verspätung und todmüde ankamen. Es ist einfach unbeschreiblich. Allerdings haben Leena und ich die Schwüle wesentlich anstrengender empfunden, als wir es in Erinnerung hatten. 

Die Stimmung hier ist einmalig. Ganz Kona fiebert dem Wettkampf entgegen.

 
Hier mein ausführlicher Bericht und jede Menge Bilder von Hawaii.

 

29. Juni, Ironman Austria: Zum zweiten Mal nach Hawaii

Der Ironman Austria findet fast schon traditionsgemäß eine Woche vor dem Ironman European Championship in Frankfurt statt. Deswegen schieden Kraichgau und Moret als Vorbereitungswettkämpfe für mich aus. Stattdessen nahm ich die flache 'Drückerstrecke' von Ingolstadt, auch als ideale Ergänzung zum bergigen Trainingslager in der Toskana.

Geschwommen wird im Wörthersee und die letzten 1000m im nur 10m breiten Lendkanal. Hier kann man dann wirklich von 'Hauen und Stechen' sprechen, Körperkontakt und Durchsetzungsvermögen sind unvermeidlich. Die Radstrecke ist traumhaft schön, sofern man während des Rennens ein Blick dafür haben kann. Sie führt in zwei Runden die Südseite des Wörthersees entlang zum Faakersee, über die Berge parallel zur Drau und zurück nach Klagenfurt mit insgesamt 1700 Höhenmetern. Die Laufstrecke ist dafür potteben und nimmt sich in einer doppelten Wendepunktstrecke die halbe Nordseite des Sees vor, bevor sie über das Zentrum von Klagenfurt wieder zurück führt.

Was mich besonders an Klagenfurt reizt, sind -neben der traumhaft schönen Landschaft- die kurzen Wege. Schwimmstart, Wechselzone Rad/Laufen und Ziel lassen sich alle in etwa fünf Minuten zu Fuß erreichen. Das Begleitpersonal kann Schwimmstart und -ausstieg beobachten, den Radsplit zweimal begutachten, beim Laufen bis zu 4-mal anfeuern und  Zwischenstände zurufen und ist immer noch rechtzeitig beim Zieleinlauf.

Ich kannte aus dem Internet die Ergebnisse meiner Gegner und wusste, alle drei hatten z.T. mehrfach auf Hawaii an der Weltmeisterschaft teilgenommen. Jeder von Ihnen war in zumindest einer Disziplin in früheren Rennen schneller als ich es sein würde. Aber jeder hatte auch seine Schwächen. Es kam also auf die Tagesform an.

Aufgrund meines Trainningsstands erwartete ich eine Zielzeit von etwa 13 Stunden. Drei Dinge hatte ich mir vorgenommen:

- mit meiner Platzierung nicht unzufrieden zu sein, wenn ich die Zielzeit in etwa erreichte,
- beim Radfahren nicht zu überpacen. Ich wusste, nach der Hälfte des Rundkurses kommen zwei deftige, langgezogene Steigungen, die dazu verführen wollen, das Rad zu schieben,
- getreu dem Wahlspruch  "Don't walk, keep on running!" beim Marathon bestenfalls an den Versorgungsstellen  (in Österreich heißen die Labestationen) zur ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme zu gehen.

Ähnlich wie in 2010 fühlte ich mich von Anfang an wohl. Die Wassertemperatur betrug gut 20°C, die Luft etwa 15° und war auf bis zu 25° prognostiziert. Das Schwimmen verlief nach Plan - nach 1:27 Std. kam ich aus dem Wasser, was meinem Leistungsvermögen entspricht. Leider wurde die Radstrecke in der zweiten Hälfte von Regenschauern und teils heftigen Seitenwinden begleitet. Das geht auf den Schnitt! Trotzdem konnte ich noch 28,9 km/h halten und war mit 6:14 Std. auch zufrieden. Zu dem Zeitpunkt wusste ich, ich bleibe unter 13 Stunden, wenn ich durch laufe.

Der Marathon ist der Zeitpunkt, zu dem das Rennen im Kopf entschieden wird! Ich lief, wenn auch etwas langsamer als erhofft, aber ich lief. Ließ mich nicht von den Füßen beeinflussen, die mir einreden wollten, ich bekäme jetzt Blasen in den nassen Schuhen. Leider wussten sie sich zu wehren, und hoben sich nicht mehr wie gewohnt. Den ersten Stolperer konnte ich noch abfangen, aber der nächste Bürgersteig war zu hoch und auf dem Weg war Split. Den Sturz konnte ich zwar weitgehend abfangen, aber die letzte Bremsung erfolgte mit der rechten Wange. Ich muss ausgesehen haben wie Dracula. Man wollte mich verarzten, aber ich sagte, wartet bis zum Ziel. Das erreichte ich dann auch nach mühsamen 4:49 Marathon Stunden in einer Gesamtzeit von von 12:45:02 Std., 43 Minuten vor dem Zweitplatzierten. Ich bin zum zweiten Mal auf der 'Road To Kona'.

Übrigens, 2014 ist bislang bei keinem Ironman Rennen jemand in der Altersgruppe 70-74 unter 13 Stunden geblieben.

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Wettkampf-Planung / Vorbereitung 2013

2013 habe ich etwas ruhiger angehen lassen. Hauptwettkampf war der Moret-Ttriathlon mit Hessenmeisterschaft:
      
                         
       10. März       
Halbmarathon Frankfurt
                          (3. Ak70 in 1:45:08, 1174. von ca. 3900)
                              
       15. Juni        
Moret-Triathlon   (2-90-21,9)                                                                   (1.Ak 70 und Hessenmeister in 5:48 (0:39.20!!, 3:07, 2:01)
 
       18. August    
Viernheimer Triathlon                        
                          (1.Ak 70 in 3:06:32 (37:01, 1:31, 53:47) 6 min. schneller als 2012)
                        
       25. August    
Twistesee-Triathlon
                          (wegen Erkältung ausgefallen)

       15. Sept.      
Hugenottenlauf (Halbmarathon)
                           (2.AK 70 in 1:45:51)

       27. Oktober   
Frankfurt Marathon
                           (1. AK70 in 3:37:37, bei Sturm und Regen. 3511.er von ca 15.000)
                       
         10. November 
ARQUE-Lauf von Kelkheim nach Mainz


Rückblick

Dieses Jahr hatte ich bewußt etwas ruhiger geplant. Trotzdem kam am Ende Einiges zusammen.

Praktisch ohne spezielle Vorbereitung startete ich im März quasi als Vorbereitungswettkampf für Moret beim Frankfurter Halbmarathon und erreichte einen 3. AK-Platz.




http://www.juergen-strott.de/mediac/400_0/media/8bc6dc6d609cff97ffff80ddffffffef.jpgSchon recht früh, nämlich am 22. April kam dann ein erstes kleines Highlight: Jürgen Bäuerle und ich wurden im Rahmen der Sportler- ehrung der Stadt Frankfurt für unsere "hervorragenden sportlichen Leistungen in 2012" (so der Text der amtlichen Urkunde) geehrt.


http://www.juergen-strott.de/mediac/400_0/media/cb7f4ff06633e9f1ffff806efffffff2.jpgDanach war zunächst mal Schluß mit lustig und ich mußte für den Hauptwettkampf  des Jahres, die Halbdistanz in Moret, trainieren. In für mich passablen 5:48 Stunden konnte ich die Altersklasse und damit die Hessenmeisterschaft gewinnen. Zufrieden war ich insbesondere mit meiner Schwimmleistung (gut 39 Minuten) und dem Radsplit mit einem fast 30er Schnitt bei doch recht anspruchsvollem Gelände. Hier hat sich das Trainingslager in der Toskana bemerkbar gemacht. Das Laufen war dafür etwas gemächlicher, erst gegen Ende des Halbmarathons kam ich ins 'Rollen'.

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Nach dem Sommerurlaub mit etlichen Rad- und Laufeinheiten in Finnland, Schweden und Dänemark ging es dann gleich nach Viernheim. Viernheim ist zwar nur eine olympische Distanz, aber durch das Schwimmen ohne Neo und die Radstrecke durch den schönen Odenwald durchaus anspruchsvoll. Glücklicherweise war es nicht so heiß wie im Vorjahr. Dies war wohl auch der Hauptgrund dafür, dass ich 6 Minuten schneller war als 2012. Ein Zeichen dafür, dass ich immer noch einmal frühere Ergebnisse toppen kann. Der Altersklassensieg war mir von Beginn an sicher, da ich alleine in der M70 angetreten war.

Leider konnte ich wegen einer heftigen Erkältung beim Ligawettkampf am Twistesee nicht starten. Am Samstag noch hatte ich die Startunterlagen für die Mastersliga abgeholt, aber nach einer durchgehusteten Nacht war leider an Start nicht zu denken. Was soll's, also konzentrierte ich mich fortan hauptsächlich aufs Laufen, ich musste ja meinen 2. AK-Platz beim Frankfurt-Marathon vom Vorjahr verteidigen.

Natascha leitete wieder einen 11-wöchigen Vorbereitungskurs für die Eintrachtler, und ich ließ kein Training aus. Zur Vorbereitung nahm ich am Hugenottenlauf teil. Mit knapp 1:46 Stunden kam ich als Zweiter in der Altersklasse ins Ziel. Mit der Zeit war ich nur leidlich zufrieden, aber ich hatte ja noch einen Monat Zeit. Am 27. Oktober war es dann so weit, mein zweites Saison-Highlight nahm seinen Lauf. Die Wetterprognosen sagten reichlich Wind und Regen voraus, und so kam es dann auch. Mit zunehmendem Lauf wurde der Wind zum Sturm, der mir fast die Beine weg blies, und von oben kam das kühlende Nass bei ansonsten moderaten Temperaturen. Lokal war es ein Platzregen, in dem meine Supporter tapfer ausharrten und mir alle 5 km die vorbereiteten Getränke reichten. Die geplanten 3:30 Stunden schminkte ich mir schon nach dem ersten Kilometer ab und plante 3:35 statt dessen. Am Ende kamen dann für diesen Tag noch gute 3:37 Stunden heraus und brachten mir bei reichlich Konkurrenz den 1. AK-Platz ein. Insgesamt war ich gerade noch im ersten 1/4 der ca. 15000 Teilnehmer. Mit dem Ergebnis war ich zufrieden, auch wenn ich meine Zielzeit nicht erreichen konnte.

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Den Saisonausklang bildete wie immer der Arque-Lauf. Da ich nächstes Jahr wieder eine Langdistanz plane und dafür ab Dezember schon mit dem Training beginnen will, gilt der November für mich als Ruhemonat. D.h. den Arque-Lauf absolvierte ich auf dem MTB als 'piccolissimo' (Kelkheim - Mainz und mit Bus zurück). Immerhin fuhr die 1. Gruppe die 40 km über den Taunus mit einem 21,5 er Schnitt.


Alles in allem verlief das Jahr wie geplant und vor allem verletzungsfrei!

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Wettkampf-Planung / Vorbereitung 2012

Hauptaugenmerk liegt auf dem Ironman in Klagenfurt am 1. Juli 2012. Hierzu dient die entsprechende Vorbereitung. Die Planung ist noch vorläufig, die eine oder andere Änderung wird noch folgen:

      
       04. Februar   
Cortina - Toblach 30 km Skating - Marathon
                          (3. Ak 70 in 2:15 Std, bei lauter Locals)
                         
       11. März       
Halbmarathonlauf Frankfurt 
                          (4. Ak 70 in 1:42:32 Std., 1052.er insgesamt von ca.4100)
                            
       13. Mai         
Barockstadt-Triathlon (Fulda)
                          (1. Ak 70 in 3:15:24, ältester Teilnehmer überhaupt)
                                       
       10. Juni        
Kraichgau Challenge   (1,9-90-21)
                          Europameisterschaft
                          (1. Ak 70 und Ak-Europameister auf der Halbdistanz in
                           5:48:54 Std.)

       01. Juli        
Ironman Klagenfurt
                          (2. Ak 70, ältester Teilonehmer, Zeit: 16:44:06 Std.)
                          
       
19.  August    
Viernheimer Triathlon
                          (1. Ak 70, einziger AK-Teilnehmer, Zeit 3:12:46 Std.)

       08. Sept.      
Jungfrau Marathon Langdistanz-Berglauf     Weltmeisterschaft
                          (3. Ak 70 in 5:16:23, 728.er insgesamt von ca. 4000)
             
     
  28. Oktober   
Frankfurt-Marathon 
                          (2. Ak 70 in 3:35:53, 3946.er insgesamt von ca. 16000)
                        
         11. November 
ARQUE-Lauf von Kelkheim nach Mainz

08. September, Der schönste Marathon der Welt...

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...so bezeichnen die Veranstalter selbst ihren Marathon.

Am 8. und 9. September fand der Jungfrau-Marathon zum 20. Mal mit zwei Marathons an zwei aufeinander folgenden Tagen statt. Am Samstag starteten alle Frauen und die Männer ab M50, während die Männer bis M50 am Sonntag auf die Strecke durften.

Gleichzeitig war es gelungen, die 9. Langdistanz-Berglauf-Weltmeisterschaften im Rahmen des Jungfrau-Marathons nach Interlaken zu holen. Gemeldet waren über 8000 Starter aus über 70 Nationen von allen 5 Kontinenten - ein Mega-Ereignis mit Eröffnungszeremonie, Siegerehrung mit Nationalhymne und Aufzug der Landesflaggen und Abschlussfeier.

Gekrönt wurde die ganze Veranstaltung jedoch vom Wettergott! An beiden Tagen gab es 12 Stunden Sonne pur und einen unvergesslichen Ausblick auf Eiger, Mönch und Jungfrau.

http://www.juergen-strott.de/mediac/400_0/media/d013b1a7af820bacffff8057ffffffef.jpgGestartet wurden die Rennen im Zentrum von Interlaken (567m hoch). Glücklicherweise verlief die Laufstrecke im Schatten der Berge, so dass die steigenden Temperaturen noch erträglich waren. Bis km 25 - in Lauterbrunnen - hatten wir gerade mal 250 der 1850 Höhenmeter hinter uns gebracht. Die noch notwendigen 1600 Höhenmeter bis zum Eigergletscher in 2320m Höhe, mussten wir auf den nächsten 16 Kilometern absolvieren. Auf vorwiegend engen Pfaden hat man fortwährend die schneebedeckten 4000er vor Augen. Hier ist Bergwandern angesagt. Schließlich erreicht man etwa bei km 39 die Moräne, und bei km 41 den höchsten Punkt und hört und/oder sieht den berühmten Dudelsackpfeifer. Von da an geht es nur noch bergab, zum Ziel in 2100m Höhe.

http://www.juergen-strott.de/mediac/400_0/media/d013b1a7af820bacffff8058ffffffef.jpgIch war mit 5:16:23 Std. als 728er von den rund 4000 Starterinnen und Startern relativ früh im Ziel. Zu meiner Überaschung reichte die Zeit noch zum 3.Platz. Ich hatte es geschafft in die Phalanx von fünf Schweizern, die Ihren Heimvorteil zu Nutzen wussten, einzubrechen. Erst dann kamen die anderen Nationen.

Die Veranstaltung war super organisiert. Begleitpersonen konnten mit der Jungfraubahn zur Kleinen Scheidegg fahren. Da die Bahn schneller als die Läufer ist, konnten Zuschauer 2-3 Mal Zwischenstation machen, ihre Lieben anfeuern und waren trotzdem noch vorher am Ziel.

Überhaupt wurden auf der ganzen Strecke die Läufer von Einheimischen und Zuschauern angefeuert. Immer wieder gab es Musikgruppen, Trommler und Leute mit Kuhglocken. Es gab ausreichend Verpflegungsstationen mit genügend Getränken, Gels, Bananen und Riegeln. Geplagte Beine konnte man sich schon unterwegs massieren lassen, und im Ziel wartete für jeden eine warme Suppe und sogar eine warme Dusche!

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Der Rückweg musste mit der Jungfraubahn bewältigt werden. Auf der steilen Abfahrt mit der Zahnradbahn wurde mir dann erst so richtig klar, was für eine Strecke ich hinter mich gebracht hatte.

Ausführlicher Bericht, Bilder, mehr Bilder, Veranstalterseite, Ergebnisse


19. August, V-Card Triathlon Viernheim -heiß, heißer, Viernheim

Offensichtlich läuft mir die Hitze nach! Erst heißester Tag in Klagenfurt, jetzt heißester Tag in Deutschland, angesagt mit 38 Grad. Aber diesmal war ich auf alles eingestellt.

Geschwommen wurde im 26° warmen Wiesensee in Hemsbach, mit einem Landgang nach einem Kilometer. Natürlich ohne Neo. Ich schwamm ziemlich hinterher, es gab aber auch ein paar Langsamere. Meine Zeit: 39 Min.

Die Radstrecke war auf 39,4 km verkürzt, wies aber nach wie vor deftige Steigungen mit über 15% aus. Mir kam es vor als würden die Anstiege nicht enden wollen. Einziger Trost: es war ein Kurs der im Viernheimer Waldstadion auf gleicher Höhe wie beim Start endete. Also musste es irgendwann auch mal runter gehen. Ebenfalls ziemlich steil und kurfenreich, mit einer langen ebenen Strecke zum Schluss. Mit 1:33 Std. war ich recht zufrieden, zumal ich Etliche an den Anstiegen und auf der Geraden eingesammelt hatte.

Wichtig war, dass ich genug Squeezies (Kohlehydrate) und vor allem Wasser (mit Salztabletten) zu mir nahm. Insgesamt brauchte ich 4 l inkl. 'Kühlwasser'.

http://www.juergen-strott.de/mediac/400_0/media/2bd5dda143809eb6ffff80fffffffff2.jpgDer anschließende 10 km - Lauf war Formsache. Esgalt nur so schnell wie möglich und vor allem durchzulaufen. Jede Wasserstelle wurde genutzt und von anfangs etwas über 6 Min. je Kilometer kam ich bis auf 5 Min runter. D.h. ich wurde zunehmend schneller. Das war wohl psychisch bedingt, denn immer mehr Leute sind gegangen oder langsam gelaufen. So konnte ich immer mehr einsammeln und kam mit einer Laufzeit von 55:43 Min und insgesamt 3:12:46 Std. ins Ziel.

In unserer Mannschaft waren zwar noch zwei schneller als ich, so dass ich für die Wertung in der Masters-Liga nicht mehr zum Zuge kam. Aber ohne oder mit mir, wir waren in jedem Fall Dritte, sowohl in Viernheim als auch insgesamt... und ich kam wieder mal einsam aufs Treppchen als AK-Sieger.

1. Juli, IM Austria - Hitzeschlacht in Klagenfurt

Von den 2723 gemeldeten Startern gingen am Sonntag nur 2369 (also über 13% weniger) über die Startmatte im Strandbad. 1997 der Starter erreichten schließlich das Ziel - eine Dropout-Quote von 372 Teilnehmern, fast 16%! Um die Mittagszeit wurden 35°C im Schatten und 43°C in der Sonne gemessen.

http://www.juergen-strott.de/mediac/400_0/media/acc590c5739806ecffff8051ffffffef.jpgDer Wettkampf

Wegen der hohen Wassertemperaturen war Neoverbot und ich hatte mir vorgenommen, es langsam angehen zu lassen. Trotzdem wurde das Schwimmen zur Katastrophe und ich schaffte nur mit Ach und Krach das Zeitlimit von 2:20 Std. Nur einer meiner Altersgenossen war noch im Rennen, die anderen schon ausgeschieden.

Ich war total kaputt, und musste entsprechend beim Radfahren dafür bezahlen. Langsamer als im Training, kämpfte ich wieder gegen das Zeitlimit. Mit knapper Not erreichte ich nach 9:58 Std. die Wechselzone. Geschafft! Da lagen etliche im Schatten und wollten oder konnten nicht mehr.

Aufgeben kam aber für mich nicht in Frage. Die Hoffnung auf die zweite Luft beim Laufen zerschlug sich allerdings dann bei der ersten kleinen Steigung, und als ich bei km 4 meinen Ak-Genossen mit 9km Vorsprung traf, gratulierte ich ihm zum Hawaii-Slot und beschloss, nur zu finishen. Eine knappe Stunde war bei den Temperaturen und meinem Zustand nicht aufzuholen.

Wenn man so unter den allerletzten im Dunkeln ist, sind die Absperrungen schon teilweise weggeräumt, und prompt machte ich im Europapark auch noch fast einen Kilometer Umweg. Aber das ließ mich cool, ich hatte noch genügend Zeit, da ich nach Sonnenuntergang locker joggte.

Mittlerweile hatte es sich rumgesprochen, dass der älteste Teilnehmer (ich) noch unterwegs ist, aber gut aussah und rechtzeitig ins Ziel kommen würde, was schließlich auch nach 16:44:06 Stunden geschah. Einen solchen Lärm hatte ich noch nicht gehört. Die Emotionen kochten hoch. Die ganze Menge brüllte auf Kommando 'You are an Ironman'. Im Ziel 'stritten' sich die Helferinnen, wer mir die Medaille umhängen darf. Diesen Einlauf werde ich so schnell nicht vergessen!

http://www.juergen-strott.de/mediac/400_0/media/acc590c5739806ecffff8052ffffffef.jpgAuch bei der Siegerehrung am Montag war noch mal die Hölle los. Mit meiner miesen Leistung hatte ich mir ja noch den 2. Platz in der M-70 erkämpft. Die älteste Finisherin, Valerie Gonzales, F-65, und ich wurden nochmals gesondert auf das Podium gerufen und erhielten Standing Ovations.

Nachbetrachtung

Nüchtern betrachtet bleibt übrig, dass ich doppelt solange wie der Sieger unterwegs war. Ich blieb mindesten 3 - 4 Stunden hinter meinen Möglichkeiten.

Andererseits habe ich durch Willenskraft das Ziel erreicht: Ich musste standig gegen den Cut kämpfen, und habe trotzdem nicht aufgegeben. Man sieht, der Ironmanslogan 'Anything is Possible' ist durchaus doppeldeutig!

Ein ausführlicher Bericht steht
hier

und alle Ergebnisse gibt es bei
ironmanlive


10. Juni, Challenge Kraichgau - Halbdistanz und Europameisterschaft

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Europameister in der Altersklassenwertung
TM 65 und TM 70 in der Hand der Eintracht


Für die Challenge Kraichgau (1,9 - 90 - 21) hatte der Wettergott ideales Triathlonwetter bereitgestellt: Mix aus Sonne und wenig Wolken, trocken, relativ wenig Wind. Der genaue Gegensatz zur Prognose.

Entsprechend fühlte ich mich während des gesamten Rennens wohl, allein die Wechselzeiten ließen zu wünschen übrig.

Nach mäßigem Schwimmen, gutem Radsplit (exakt 30er Schnitt in sehr welligem Gelände) und passabler Laufleistung kam ich genau nach 5:48:54 Std. ins Ziel. Das reichte für rund 14 Minuten Vorsprung vor meinem (einzigen) Verfolger und den 1. Ak-Platz. Gleichzeitig bedeutet dies den Gewinn der Europameisterschaft auf der Halbdistanz in der TM 70.

Ergebnisse gibt es
hier sowie einen Bericht von Jürgen Bäuerle.

04. Februar, Cortina - Toblach, 30 km Skating

Zum zweiten Mal startete ich in Cortina bei der 35. Auflage des Skating-"Marathons" von Cortina d'Ampezzo nach Toblach. Zur Startzeit waren es -12°C im Startbereich und -19°C im Zielbereich bei teilweise heftigem Wind. Kein Wunder, dass sich die Zuschauer hinter die Glasscheiben im Langlaufstadium verzogen.

Die Teilnehmer störte das weniger. Durch die Kälte gab es auch keine Wachsprobleme. Die Wachser der Profis sagten nur knapp: so kalt wie möglich. Um 10 Uhr wurde in 3 Gruppen gestartet, die Profis waren nach 1:20 Std im Ziel, ich brauchte eine knappe Stunde länger, genau 2:15:55, das reichte zum 3. Ak-Platz, 25s an Platz 2 vorbei geschrammt.

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Kleiner Plausch im Zielbereich

Ergebnisse gibts hier

 

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